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Ästhetik des Widerstands, Ästhetik der Erinnerung

Posted on 29.04.202629.04.2026 by Café Sabotage

Das Café Sabotage am 6.5. beschäftigt sich mit der Frage „Wie erinnern und bearbeiten wir Befreiung und Partisan:innenkampf in Kunst und antifaschistischer Praxis“. Ana Grilc im Gespräch mit fünf Aktivist:innen, die seit Jahren im Bereich Erinnerungskultur arbeiten.


Ästhetik des Widerstands, Ästhetik der Erinnerung

Wie erinnern und bearbeiten wir Befreiung und Partisan:innenkampf in Kunst und antifaschistischer Praxis

Am 8. und 9. Mai feiern wir die Befreiung vom Nationalsozialismus; seit einigen Jahren beim Denkmal für die in Österreich gefallenen Partisan:innen, das 1986 errichtet wurde. Aus Dank für den Kampf gegen den Faschismus, aber auch als Kontrapunkt zu all jenen, die diesen Tag als Trauer oder Niederlage sehen.

Die Konkurrenz, Befreiung vs. Niederlage, schlägt sich auch in Österreichs Gedenkkultur und Selbstverständnis nieder; der Kampf der Partisan:innen und ihr Beitrag zur Befreiung wird negiert, Denkmäler gesprengt oder verfallen.

In einem Gespräch wollen wir den Blick auf diese blinden Flecken der Erinnerung richten: Wir wollen über die Ästhetik des Widerstands und des Erinnerns sprechen, die auf vielfältige Weise, durch Feiern, Kunst, Ausstellungen, Musik stattfindet. Wer wird wie erinnert? Über welche Medien, Kunstformen, Traditionen? Woran erinnern wir, gegen welche Mythen stellen wir uns? Was erzählt uns das lange vergessene Denkmal über unsere Gedenkkultur, aber auch über Chancen für Neues? Und welche Rolle spielen Kunst und Ästhetik, wenn es darum geht, Widerstand sichtbar zu machen und lebendig zu halten?

Es moderiert Ana Grilc ein Gespräch mit fünf Aktivist:innen, die seit Jahren im Bereich Erinnerungskultur arbeiten, die Gedenkfeier beim Partisan:innendenkmal am Zentralfriedhof mitorganisieren, bei der Partizanske*Art Ausstellung mitgewirkt haben, im KSŠŠD aktiv waren/sind und die Gedenkstätte Peršmanhof mitbetreuen.

Mittwoch 6.5.2026
Open Door: 17:00
Veranstaltungsbeginn: 19:30
Ort: w23 – Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (die Stiege halb hinunter – Richtung Tiefer Graben)

Wie immer sorgt das Café Sabotage für den gemütlichen Rahmen und Raum zum Vernetzen!


★ Café Sabotage – Den Normalzustand sabotieren! ★

Jeden 1. und 3. Mittwoch
ℹ️ Rat und Tat 📢
🍲 Küfa & 🍹 Drinks
🍿 Filmabende 🎤 Diskussionen 🔨 Workshops uvm
🏴 Open Door 17:00
🚧 Beratungsbeginn 18:00
📣 Veranstaltungsbeginn 19:30
Offen bis ca 22:00 (oder solange wir Lust haben)💤

w23 – Wipplingerstraße 23, 1010 Wien
Barierreinfos w23

Category: Café Sabotage Events
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Jeden 1. und 3. Mittwoch in der w23. Es gibt Beratungen, Infoabende, Drinks, Küfa und Raum zum plaudern und vernetzen.

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