ra.verse


05.05.2013

SoliLa: Landbesetzung für solidarische Landwirtschaft in Wien

Derzeit ist eine Landbesetzung in Wien im Gange: Seit Samstag, 4. Mai, wird eine Landfläche am Drygalskiweg 49, im 21 Wiener Gemeindebezirk solidarisch bewirtschaftet. Die Landfläche ist im Besitz des Wiener Bereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds. Aktuell scheint eine Räumung der Landbesetzung am Montag morgen (6. Mai) möglich. Wir dokumentieren eine Aussendung von SoliLa

01.04.2013

CALL: Invitation for Participation – (queer-)feminist festival Vienna 6-9 June 2013

From 6-9 June, a (queer-)feminist festival is going to take place in Vienna. We are happy to promote the call for participation :-)

Dear all!

We would like to invite you to participate in our self-organized D.I.Y. queer°_feminist super cool festival of awesomeness against Western bias :-)

The idea to organize a queer_feminist festival originated among a small group of migrants* from this imaginary place called (South)Eastern Europe, looking for a space where they could engage in a critique of the hegemony of Western queer_feminist concepts and focus on self-representation, empowerment and networking. Since then, people from many different contexts and backgrounds agreed to work together to organize the festival. Our mutual goal is to bring together activists, artists, performers and (other) interested people from various feminist and LGBTIAQQ°°- spaces and regions out of (South)Eastern contexts. Literally, we want to create a space for debating and examining representations, differences and imbedded power-relations.

This non-commercial, self-organized D.I.Y festival will be held from June 6-9, 2013 in Vienna.

The festival is open for any formats and ideas, e.g. workshops, lectures, panel discussions, exhibitions, concerts, parties or whatever you come up with. The organizers will work hard to create space where people feel free to meet, exchange and discuss possibilities and forms of queer_feminist activism in different contexts.
Please send us your ideas, suggestions or questions!
Your contributions needn't be in English or German. Any language is welcome - but please do tell us as soon as possible if you need translation! We will try to find the way.
We will try to reimburse as many people as possible for their travel costs and connect people for private accommodation. The financial support will primarily go to people travelling from SouthEastern countries, unfortunately we will not be able to financially support (all) people coming from the western countries. Also, we will offer help with Visa-issues.

For any questions and submissions: kvirfem_festival@riseup.net

Please spread the word!
We are also still looking for co-organizers, helpers and translators!
We are really looking forward to welcoming you to Vienna!
The Organization-Team

 ° We are aware that by now, „queer“ is a highly theoretical and academic term, which at the same time becomes more and more linked to consumerism and a certain “chic lifestyle”. Nevertheless we decided to use it for our cause, to re-implement it to signify a form of fight, and to make it visible and strong again. We are also aware, that “queer” can be seen as a Western hegemonic concept and that in the course of the festival it will not appeal to everyone. One of the purposes of the festival will be to discuss exactly these issues.
 °° Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Intersexual, Asexual, Questioning, Queer

31.03.2013

Interview mit feministischer Punk-Band Kissmybabushka

Die feministische Punk-Band Kissmybabushka berichtet in einem Interview mit "Straßen aus Zucker" über Solidaritätsarbeit für Pussy Riot, die eigene Politisierung und gegenwärtige Proteste in Russland. Dabei ist unter anderem Thema, dass Pussy Riot oft vorrangig als Punkerinnen* und Anti-Putin-Protestierende und weniger als Feministinnen* dargestellt werden:

In den deutschen Medien werden "Pussy Riot" gewöhnlich als Punk-Gruppe oder als Aktivistinnen beschrieben, die feministische Stoßrichtung der Gruppe findet seltener Erwähnung.

Ja, auch im Prozess spielte das keine Rolle, selbst die Rechtsanwält_innen von Pussy Riot haben die feministische Komponente der Aktion ignoriert und die Aufmerksamkeit nur auf den Protest gegen Putin gerichtet. Das wird sich jetzt mit neuen Anwält_innen hoffentlich ändern. Spannend für eine feministische Einschätzung ist auch, dass bei der Aktion in der Kirche nach den "Hintermännern" gesucht wurde – schnell kam der Mann einer der Frauen von Pussy Riot in den Blick der Justiz. Die Frauen als eigenständig handelnde Personen wahrzunehmen, das geht nicht in den Kopf eines Sexisten.

Das vollständige Interview gibt es am Blog der Straßen aus Zucker. Einige ältere, zum Teil aber nach wie vor aktuelle Infos zu Pussy Riot gibt es in unserem Schwerpunkt zu Pussy Riot.

20.02.2013

Antimuslimisch-rassistische Buchpräsentation in Wien

Am 19. Februar fand beim Wiener Akademikerbund die Präsentation der deutschsprachigen Übersetzung von Anke Van dermeerschs Buch "Weder Hure noch Sklavin" ("Hoer noch slavin" im Original) statt. Das Buch soll Frauen vor der "Islamisierung Europas" warnen. Laut Anke Van dermeersch stelle der Islam Frauen als "minderwertig, schwach, böswillig und intellektuell minderbegabt an". Weiters beschränke sich die Rolle der Fraue im Islam auf "diejenige der Mutter". Tatsächlich mag es sein, dass manche Auslegung des Islam derartige Frauenbilder transportieren, aber gerade im Umfeld der FPÖ und anderer rechtsextremer Akteur_innen wird häufig genau dasselbe Rollenbild tradiert.

12.02.2013

Massiver Polizeieinsatz und rassistische Hetze gegen Armutsbetroffene

Mit einem massiven Polizeeinsatz wurde am 22. Jänner ein Haus in der Gumpendorferstraße (Wien-Mariahilf) gestürmt. Angeblich galt die Aktion dem Hauseigentümer - es waren aber die Bewohner_innen, die stundenlang in der Kälte stehen mussten. Die begleitende Berichterstattung bediente antiziganistische und rassistische Ressentiments und wärmte Mythen wie die "Bettelmafia" auf. Die BettelLobbyWien berichtet:

Verfolgung und Vertreibung von Minderheitenangehörigen steht im vereinten Europa auf der Tagesordnung. Auch in Wien wird massiv Druck gemacht: 200 PolizistInnen stürmten Dienstagnacht ein Haus im 6. Bezirk. Bis zu vier Stunden mussten die BewohnerInnen – viele von ihnen Roma aus Osteuropa – in der Kälte stehen. Die Boulevardmedien Krone und Österreich brachten rassistische Berichte zum “Massenquartier” und den “skandalösen Zuständen”. Auch Wien heute berichtete am 24.1. darüber. Wer den Wien heute Bericht genau anschaut, sieht Bilder von ordentlich aufgeräumten Zimmern und verängstigen BewohnerInnen, die vor allem eins versuchen: Klar zu machen, dass sie arm sind und versuchen für sich und ihre Familien den Lebensunterhalt zu bestreiten, und dass sie sich immer wieder gegen das Vorurteil zur Wehr setzen müssen, von der Bettelmafia ausgebeutet zu werden. Der Skandal ist also nicht das Haus – auch wenn es baulich nicht im besten Zustand sein mag -  und schon gar nicht seine BewohnerInnen, sondern der massive und verstörende Einsatz von Polizei und Magistrat gegen Armutsbetroffene und die rassistische Berichterstattung. Statt auf Aufklärung und Sachlichkeit zu setzen, wird mittels unreflektierter Meldungen an die Boulevardmedien zusätzlich Öl ins Feuer der Hetzkampagnen gegossen. In einem offenen Brief an Bürgermeister Häupl verurteilen wir diese Vorgehensweise.

Der offene Brief an Häupl ist am Blog der BettelLobbyWien zu lesen.

Mittwoch, 09.01.2013

08.01.2013

Solidarität gegen Vergewaltigung

Kundgebung

raw.at

Donnerstag, 20.12.2012

18.12.2012

Filmabend: Der Lange Arm der Kaiserin - Die Geschichte des Schwangerschaftsabbruches in Österreich

Am 20. Dezember wird im PolitDisku Beisl im EKH die aktuelle Dokumentation über das nach wie vor immer wieder in Frage
gestelltes Frauenrecht auf Abtreibung.

Filmabend

raw.at

Samstag, 24.11.2012

23.11.2012

Solidarität mit den Protesten von Geflüchteten!

Für Samstag, den 24. November ist eine Demonstration von Flüchtlingen und Unterstützer_innen vom Flüchtlingslager Traiskirchen nach Wien geplant. Wir versuchen, hier die wichtigsten Infos zusammenzustellen.

raw.at

feministischeaktionstage

03.10.2012

(pro)feministische Termine gegen den HLI-"Weltgebetskongress"

Von 4.-8. Oktober 2012 veranstaltet Human Life International (HLI) einen "Weltgebetskongress" um ihr 15-jähriges Bestehen in Österreich zu feiern. Gegen diese Abtreibungsgegner_innen und christlichen Fundamentalist_innen gibt es vielfältige (pro)feministische Proteste. Wir versuchen, hier einen Überblick über die Termine zu geben.

19.09.2012

Auch in Berlin: Proteste gegen Abtreibungsgegner_innen

Nachdem es im Juli in Salzburg erfolgreiche Proteste gegen den "1000-Kreuze-Marsch" christlicher Fundamentalist_innen gab und in Wien anfang Oktober zu Protesten gegen den "Weltgebetskongress" der rabiaten Abtreibungsgegner_innen Human Life International aufgerufen wird (einen ersten Überblick gibt's auf dieStandard, mehr infos folgen bald) gibt es aktuell auch Proteste in Berlin:

Für den 22. September 2012 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Damit will er für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren und etikettiert dies als „Lebensschutz“. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungsgegner_innen nicht ungestört demonstrieren lassen!

Dazu wurden einige Veranstaltungen (u.a. im Rahmen der Antisexistischen Praxen Konferenz) organisiert. Zum Beispiel ein Vortrag vom apabiz mit dem Titel "'Deutschland treibt sich ab' – Organisierter 'Lebensschutz' und Antifeminismus". Einen Mitschnitt dieser Veranstaltung gibt es zum Download und ist wiewohl auf Deutschland fokussiert auch für die Situation in Österreich aufschlussreich. 

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17.08.2012

Balaklava goes Vienna!

Auch in Wien ist es der neueste Schrei wenn Statuen Balaklavas tragen! Anlässlich des Pussy Riot Global Day wurden einige Figuren neu eingekleidet. Passant_innen und Tourist_innen zeigen sich erfreut! eine Foto-Story.

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17.08.2012

Künstlerinnen von Pussy Riot zu zwei Jahren Haft verurteilt!

Eine Urgent Action Info anlässlich der Urteilsverkündung im "Pussy Riot"-Prozess am 17.08.12

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15.08.2012

Free Pussy Riot! rapid reAction!

Am Freitag dem 17. August um 14:00 Moskauer Zeit soll das Urteil gegen die seit März inhaftierten Pussy-Riot-Aktivistinnen verkündet werden. Angesichts der bisherigen Vorgehensweise der russischen Behörden, der eklatanten Rechtsverletzungen und des vorHERRschenden politischen Klimas in Russland, sind heftige Strafen zu befürchten. In diesem Fall rufen wir zur DIY and DIT (Do It Yourself and Do It Together) rapid reAction auf!

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14.08.2012

Show your solidarity with Pussy Riot!

Play and listen to Pussy Riot at 17.08.12 / 10:13 UTC. Call for action in english, russian and german.

12.08.2012

Pussy Riot Solitreffen am 13.08.12

For some information about one of the actions that are planned for the Pussy Riot Global Action Day in follow the link to our call for action in german, english and russian: 

Play and listen to Pussy Riot at 17.08.12 / 10:13 UTC/GMT

In case of a conviction there will be a rapid reAction at 16:00 MESZ in Vienna, if you want to help with planing there will be a preparational meeting on Thursday the 15th.


bitte um rasche weiterverbreitung, weil sehr kurzfristig!

morgen um 19:00 in der w23 findet ein weiteres pussy riot soli treffen statt!

vor wenigen tagen ging ein schauprozess gegen die drei seit märz inhaftierten feministischen aktivistinnen über die bühne. die staatsanwaltschaft fordert eine Strafe von 3 Jahren Haft in einer strafkolonie, und die bisher deutlich repressive ausrichtung vom gericht lässt befürchten, das bei der ureteilsverkündung am 17. august diese - oder gar noch heftigere - strafen verhängt werden.

unterstützer_innen der angeklagten rufen deswegen zu einer weltweiten solidaritätsaktion am 17. august um 14:00 moskauer zeit auf - genau eine stunde vor der urteilsverkündung.

wir wollen dem aufruf nachkommen und aktionen planen!

deswegen

treffen montag 13.8. um 19:00 in der w23 / wipplingerstrasse 23 (1010 wien)

20.07.2012

1000 Kreuze versenken!

Pro-Choice Demo. 1000 Kreuze versenken! 25. Juli 2012, 13:30 Uhr, Hbf Salzburg

Mittwoch, 25. Juli.2012, 13:30 Uhr
Hauptbahnhof Salzburg[/b]
Am 25. Juli findet in Salzburg eine Pro-Choice Demo unter dem Motto "1000 Kreuze versenken!" statt. Anlass ist ein 1000-Kreuze-Marsch von Abtreibungsgegner_innen um Human Life International (HLI), Pro Life und Jugend für das Leben am selben Tag durch die salzburger Innenstadt. Bei diesem Marsch wollen sie ihre antifeministischen und sexistischen Anliegen bewerben. Letztes Jahr konnte der "Gebetszug" der rabiaten Abtreibungsgegner_innen nicht wie geplant ablaufen ;-) und auch ihr vormals gut platziertes "Lebenszentrum" befindet sich nun an einem deutlich unattraktiveren Standort. Mit der geplanten Demo wird die sexistische Propaganda auch weiterhin nicht unwidersprochen bleiben!
Am Vorabend der Demo wird es im Sub einen Infoabend über fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen geben http://www.kritisches-salzburg.net/event/infoabend-%C3%BCber-fundamentalistische-abtreibungsgegnerinnen. Außerdem hat der Infoladen Salzburg https://infoladensalzburg.wordpress.com einen umfangreicher Reader zu den Pro-Choice Protesten 2008-2012 erstellt (PDF, 2,8 MB http://infoladensalzburg.files.wordpress.com/2012/06/reader_1000_2012.pdf). Schließlich wollen wir auch auf unser .at/tack zum Thema pro Choice http://raw.at/texte/attack/wir-bestimmen-selbst/ hinweisen. 
Beteiligung aus Wien und anderswo ist gefragt. Oder, wie es im Aufruf heißt: [b]Ob in bunt oder in Alltagskleidung: komm zur Demo, bring deine Schwestern, Freund_innen, Arbeitskolleg_innen und andere Kompliz_innen mit![/b]

Mittwoch, 25. Juli.2012, 13:30 Uhr
Hauptbahnhof Salzburg

Am 25. Juli findet in Salzburg eine Pro-Choice Demo unter dem Motto "1000 Kreuze versenken!" statt. Anlass ist ein 1000-Kreuze-Marsch von Abtreibungsgegner_innen um Human Life International (HLI), Pro Life und Jugend für das Leben am selben Tag durch die salzburger Innenstadt. Bei diesem Marsch wollen sie ihre antifeministischen und sexistischen Anliegen bewerben. Letztes Jahr konnte der "Gebetszug" der rabiaten Abtreibungsgegner_innen nicht wie geplant ablaufen ;-) und auch ihr vormals gut platziertes "Lebenszentrum" befindet sich nun an einem deutlich unattraktiveren Standort. Mit der geplanten Demo wird die sexistische Propaganda auch weiterhin nicht unwidersprochen bleiben!

Am Vorabend der Demo wird es im Sub einen Infoabend über fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen geben (nur für Frauen!). Außerdem hat der Infoladen Salzburg einen umfangreicher Reader zu den Pro-Choice Aktivitäten 2008-2012 erstellt (PDF, 2,8 MB). Schließlich wollen wir auch auf unser .at/tack zum Thema pro Choice hinweisen. 

Beteiligung aus Wien und anderswo ist gefragt. Oder, wie es im Aufruf heißt: Ob in bunt oder in Alltagskleidung: komm zur Demo, bring deine Schwestern, Freund_innen, Arbeitskolleg_innen und andere Kompliz_innen mit!

19.06.2012

Pussy Riot Soli auf der Regenbogenparade

Fotos und ein kurzer Bericht von der Soliaktion auf der Regenbogenparade in Wien

17.06.2012

Aktion gegen christliche Fundamentalist_innen

Am Samstag (16.06.2012) kam es zu einem in jeglicher Hinsicht äußerst amüsanten Spektakel in der Wiener Innenstadt: Vision2000, eine frauen*verachtende homophobe, trans*phobe, ewiggestrige fundamentalistische christliche Organisation, hatte zum Protestbeten gegen die Regenbogenparade aufgerufen. Doch dieses Vorhaben erwies sich schnell als veritabler Reinfall. Während nur rund 30 katholische Fundamentalist_innen auftauchten, waren ca. 150-200 antihomophobe Aktivist_innen erschienen, die der ewiggestrigen Verbitterheit ein farbenfrohes Spektakel entgegensetzten. In Folge einige Eindrücke in Wort und Bild.

15.06.2012

Termine rund um die Regenbogenparade

Am 16. Juni ab 15:00 findet in Wien die Regenbogenparade statt. Start und Endpunkt ist diesmal beim Pride Village am Rathausplatz.
Zwei Empfehlungen für Aktionen auf der und rund um die Regenbogenparade

05.06.2012

Neue Infos zum Pussy Riot Prozess

Die Anwält_innen der inhaftierten Aktivist_innen berichten auf einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Eine Zusammenfassung mit einigen interessanten Details.

02.06.2012

Treffen - Solidarität mit Pussy Riot!

Seit März sitzen in Russland drei Aktivist_innen der feministischen, antinationalen, antiheteronormativen Aktionsgruppe Pussy Riot in Untersuchungshaft. Massiver Repression ausgesetzt und von heftiger medialer Hetze flankiert, droht ihnen mehrere Jahre Haft. Mehr informationan finden sich unter anderem auf der internationalen Soliseite freepussyriot.org

Weltweit finden Soliaktionen für die Betroffenen statt, wer sich in Wien an weiteren Aktionen (z.B.: Pussy Riot Soli auf der Regenbogenparade) beteiligen mag, ist herzlich eingeladen!

Montag 4.6. ab 16:00 Transpis/Schilder malen - um 17:00 Treffen

in der w23 / Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

zugänglichkeit/accessibility: kellertreppe, kein rollstuhl-gerechtes wc / basement, stairs, toilet not wheelchair accessible

30.05.2012

Schlagende sind out

Antifaschist_innen und Liebhaber_innen der spanischen Küche wird diese kleine Entdeckung sicher erfreuen: Mitten im 8. Bezirk in Wien - mit einigen Burschenschafter Buden in der Nachbarschaft - ziert folgendes Schild den Eingangsbereich einer kleinen Tapas-Bar: "Für alle Schlagenden: Wir sollen nicht hinein"Für alle Schlagenden: Wir sollen nicht hinein

Gute Idee! Sollen sie doch ihre Cerveza in ihren miefigen Buden saufen!

30.05.2012

Autonomes Zentrum in Linz - Call for Support!

Ab und zu schleichen sich auch mal gute Nachrichten in die Feedreader und durch die Info-Kanäle. Und die folgende ist definitiv eine erfreuliche. Es ist soweit: AZ in Linz ab Juli!

24.05.2012

Neonazi-Prozess und "Perfect Privacy"

Wie wichtig (und schwierig) es ist, sich nach vertrauenswürdigen Anbieter_innen von VPN-Diensten umzusehen, zeigt nun der Prozess rund um die österreichische Neonazi-Seite alpen-donau.info. Spätestens im Zuge des zweiten Prozesstages (Quelle: Livebericht von derstandard.at ) wurde klar, dass einer der Angeklagten, Wilhelm Christian A., Administrator bei perfect-privacy.com ist. Perfect Privacy bezeichnet sich selbst laut dem Angeklagten als "Arbeitsgemeinschaft", die auch VPN Zugänge anbietet, um den eigenen Internetverkehr zu verschlüsseln und zu anonymisieren. Ebenfalls beteiligt sind seine Lebensgefährtin (Zitat des Angeklagten: "Sie ist bei Perfect Privacy mit der Userbetreuung betraut") und der Hamburger Robert M., der laut dem Bericht zahlreiche rechtsextreme Domains angemeldet haben soll, wie folgende Zitat(e) aus dem Prozessbericht zeigen:

"[Der Staatsanwalt] zitiert aus Text, wo Robert M. als Host von ca 45 Domains mit rechtsextremem Inhalt angeführt wird, unter anderem Großdeutsches Vaterland."
"Was verbindet Sie mit Robert M.?" - "Er ist auch in dieser Arbeitsgemeinschaft PerfectPrivacy").

Auch wenn derzeit noch unklar ist, in welchem Ausmaß sonst noch Rechtsextreme am Betrieb von "Perfect Privacy" beteiligt sind, kann derzeit also nur dringend davon abgeraten werden, diesen Anbieter zu nutzen!

Es ist nicht immer einfach, die Vertrauenswürdigkeit von Diensten zum Schutz der Privatsphaere einzuschätzen. Insofern empfehlen wir, vor der Verwendung eines einzelnen Services genau zu recherchieren, welche Erfahrungen andere bisher damit gemacht haben. Leider kann auch dies keine hundertprozentige Sicherheit bieten, wie der aktuelle Fall zeigt. Falls ihr unsicher seit, greift also lieber gleich auf die Angebote von emanzipatorischen Technikkollektiven wie riseup.net zurück. Dabei bitte nicht vergessen, dass sich diese irgendwie finanzieren müssen - und der Betrieb solcher Angebote nicht gerade billig ist. Deswegen hier noch der Link zur Riseup Spenden Seite!

Wie auch immer ihr euch entscheidet, eins ist aber klar:

Finger weg von "Perfect Privacy"!

 


Siehe dazu auch die folgenden Beiträge auf Indy:

ATTENTION: VPN-Provider Perfect Privacy is run by German/Austrian neonazis

WARNUNG: VPN-Anbieter Perfect Privacy von Neonazis betrieben

 


Nachtrag: Von "Perfect Privacy" gibt es mittlerweile eine kurze Stellungnahme, in der man den Vorwürfen allerdings in keinster Weise entgegentritt, sondern nur auf "laufende Ermittlungen" verweist.

05.05.2012

na dann Prost

Der Frühling macht es möglich - es tut sich wieder was in den Städten. Lauschige Abende werden genutzt um mit Freund_innen irgendwo herumzusitzen und die Zeit zu geniessen. Gleichzeitig wird aber auch wieder verstärkt von von Reglementierungen, Kontrollen und Law-and-Order im öffentlichem Raum geredet. Diesmal im Trend: Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen

20.04.2012

Wie die Zinnergasse 29A ein Abschiebeknast wurde

Weit vom Wiener Stadtzentrum entfernt liegt in Simmering zwischen Autobahn und Flughafen, auf einem ehemaligen Kasernengelände die Siedlung Macondo. Macondo ist seit Jahrzehnten Wohnort für bis zu 3000 Flüchtlinge, die teils in Baracken, beengenden Neu- oder Altbauten wohnen. Mitten in Macondo befindet sich ein gelb gestrichenes Haus mit der Adresse Zinnergasse 29A. Dieses Haus ist Ausdruck vieler Diskurse, wie sie in Österreich rund um Flucht, Asyl, Migration und Abschiebungen geführt werden.

20.04.2012

Riseup Server Seizure - Don't Panic

Am Mittwoch dem 18.4.2012 wurde ein Server aus einem Datencenter, das von dem Riseup Kollektiv gemeinsam mit dem May First/People Link Kollektiv (MF/PL) betrieben wird, beschlagnahmt. Riseup Services oder User_innen Daten sind nicht betroffen.

16.04.2012

DIY Balaclava

Wir sind alle Pussy Riot! Natürlich brauchen wir dann auch die stilechte Ausstattung. Im Folgendem ein paar kleine Bastelanleitungen.

16.04.2012

Web banner in support of Pussy Riot!

We created a web banner to show support for Pussy Riot, the feminist activists arrested in Russia. Put it on your website if you have one. You might also want to link it to the support campaign website http://freepussyriot.org where multi-lingual information material is provided.

Free Pussy Riot!

Wir haben einen Web-Banner gebastelt, um Solidarität für Pussy Riot zu zeigen. Aktivist_innen von Pussy Riot sind derzeit in Untersuchungshaft in Moskau. Falls ihr eine Webseite habt, könnt ihr gerne den Banner verwenden, und zum Beispiel auf http://freepussyriot.org verlinken. Dort gibt es laufend aktuelle Infos in mehreren Sprachen.

15.04.2012

1. Mai in Wien: MAYDAY-Parade und Straßenfest

Auch dieses Jahr wird sich in Wien am 1. Mai was tun: Es gibt Vorbereitungstreffen und Aufrufe zu einer MAYDAY-Parade sowie zu einem Straßenfest in der Nähe des Praterstern.

Hier der Aufruf zur MAYDAY-Parade:

PREKÄR ARBEITEN? PREKÄR LEBEN?
1. MAI - 14h - MAYDAY

Die jährliche MAYDAY steht vor der Türe. Der 1.Mai wird wieder zum Anlass genommen um lustvoll und gemeinschaftlich die Straßen Wiens zu erobern und prekatisierung in verschiedenen Lebenslagen zu thematisieren. Das nicht arbeiten dürfen von Asylwerbenden steht dabei neben schlechten Löhnen von Supermarkbediensteten, unsicheren Werkverträgen von Medien- und Kulturarbeiter*innen. Durch die sich zuspitzende Krisendynamik des Kapitalismus wird das Leben nicht besser, Konkurrenz, Neid, steigende Preise und absteigende soziale Abischerung machen sich bemerkbar.

Das ist nicht das gute Leben wie wir es uns vorstellen! Lasst und vernetzen, tanzen und träumen. Finden wir Wege und Möglichkeiten um uns zu organisieren, setzen wir den Wahnsinn unsere Utopie und praktischen Widerstand entgegen. 

Die Vorbereitung für die Parade wurde erst recht kurzfristig begonnen, es gibt noch zwei Vorbereitungstreffen.

Auch für das Straßenfest gibt es noch ein Vorbereitungstreffen und einen Aufruftext:

Wir wollen am 1. Mai Nähe Praterstern ein Straßenfest abhalten, und laden alle Interessierten ein, sich an den Vorbereitungen zu beteiligen. Mit dem Fest wollen wir unter anderem die Menschen im Bezirk zusammenbringen und die Vernetzung verschiedener Projekte fördern. Unsere Ideen reichen von Volxküche, Flohmarkt mit Kostnix-Stand, Zirkus und Straßenkunst über Siebdruck- und mobile Fahrradwerkstatt bis zu Lesungen, Musik- und Theateraufführungen. Dabei soll nicht nur ein Angebot geschaffen werden, sondern auch die Menschen aus der Umgebung, aber auch von anderswo, die Möglichkeit haben sich einzubringen und eigene Ideen umzusetzen. Gleichzeitig würden wir gern möglichst vielen selbstorganisierten und emanzipatorischen Projekten die Möglichkeit geben, sich auf dem Straßenfest vorzustellen.

Schließlich ist der erste Mai auch jenes Datum, an dem 1999 Marcus Omofuma bei seiner Abschiebung getötet wurde - und eng damit verbunden ist die sogenannte "Operation Spring", eine rassistische Repressionswelle, die nach Marcus Omofumas Tod stattfand und die Black Communities in Österreich mundtot machen wollte (und großteils leider erfolgreich war). Zu Marcus Omofuma ist nach wie vor die Broschüre Ohne Aufenthaltstitel sehr empfehlenswert. Sie ist unter anderem in der W23 erhältlich.

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